Hochstammrhododendron - Einpflanzen in ein Gefäß

Hochstammrhododendron - Einpflanzen in ein Gefäß


Rhododendren gehören in Parks und Gärten zu den beliebtesten immergrünen Ziersträuchern. Sie werden vor allem wegen ihrer Blütenfülle gepflanzt: Je nach Sorte, Standort und Wetterverhältnissen blühen die meisten Sorten in Rosa-, Orange-, Gelb-, Lila- und Weiß-Tönen im Frühling oder auch zum Beginn des Sommers, circa April bzw. Juni.
Wenn Sie Rhododendren in Töpfen pflegen möchten, können Sie die Bodenzusammensetzung (also das Substrat) besonders gut beeinflussen: Im Handel gibt es spezielle Erdmischungen für Rhododendren.

Wählen Sie ein frostfestes Gefäß mit mindestens einem Abzugsloch im Topfboden.
Dieses Loch bedecken Sie mit einer Tonscherbe oder mit einem kleinen Drahtgitter, damit es etwas durchlässig für Wasser bleibt.

Wenn Sie die Pflanze in ein größeres Gefäß umsetzen, sollten Sie natürlich zunächst den alten Topf entfernen, damit die Pflanze neue Wurzeln bilden und sich so optimal mit Wasser und Nährstoffen aus der neuen Erde versorgen kann.
Bevor Sie Ihren Rhododendron in das Gefäß einpflanzen, sollten Sie die oberste Schicht entfernt, hier haben sich eventuell Moose angesiedelt.
Wenn Sie den Wurzelballen etwas auflockern und etwas von der alten Erde entfernen, erleichtern Sie der Pflanze zusätzlich das schnelle Einwurzeln. Da die Rhododendren ein sehr feinfaseriges Wurzelwerk haben, sollten Sie den Wurzelballen beherzt mit einem scharfen Messer einritzen.

Einen optimalen Start im neuen Topf ermöglichen Sie der Pflanze zudem, wenn Sie den Wurzelballen vor dem Eintopfen noch einmal Gelegenheit bieten, sich mit Wasser vollzusaugen: An einfachsten geht das mit der Tauchmethode.

Bei der Pflanztiefe orientieren Sie sich einfach daran, wie die Pflanze bisher eingetopft war.
Drücken Sie die Erde etwas an und achten Sie darauf, dass das Gefäß nicht ganz bis zum oberen Rand mit Erde gefüllt ist, damit das Gießwasser nicht über den Rand rausläuft.

Gießen Sie am besten erst am endgültigen Standort, dann müssen Sie nicht den schweren (und unter Umständen tropfenden) Topf tragen.
Sie sollten die Erde gleichmäßig feucht halten, vermeiden Sie aber Staunässe.
Am besten verwenden Sie für Ihre Pflanze handelsüblichen mineralischen Dünger. Achten Sie auf die Dosierungsangabe auf der Verpackung. Zu hohe Dosierungen vertragen Rhododendron nicht.
Bei Pflanzen in Hochstamm-Varianten empfiehlt sich in der Regel ein windgeschützter Platz im Garten. Vorteilhaft ist auch ein Topf, der zusätzlich die Standfestigkeit erhöht und so ein Umkippen der Pflanze verhindert.

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